Die (Digital-)Steuerung

Auf meiner Anlage wird digital gefahren und analog gesteuert! Alle Loks und einige Wagen sind mit DCC-Decoder (überwiegend Lenz) ausgestattet. Die Weichen werden zur Zeit noch manuell bedient, später einmal sollen sie mit Servos angetrieben und von mehreren dezentralen Gleisbild-Stellpulten geschaltet werden.

 

Ursprünglich habe ich die Anlage mit der Uhlenbrock Intellibox gesteuert , die schon aus H0-Zeiten vorhanden war. An diese wurden mehrere Fleischmann-Profiboss-Handregler über Loconet angeschlossen.

Dies hatte u.a. den Vorteil, dass ich das Loconet auch während der Bauphase ständig erweitern bzw. verändern konnte. Die Handregler überzeugten durch ein gut lesbares Display mit 10 Funktionen auf einen Blick (und 10 weitere auf der 2. Ebene), ein wichtiges Argument beim Einsatz der modernen Decoder.

 

Im Laufe des Betrieb stellten sich jedoch 2 Nachteile heraus, die mich dazu bewogen, über die Digital-Steuerung nachzudenken:

1.      Zum einen „vergessen“ die Fleischmann-Handregler die aktuellen Einstellungen, wenn man sie vom Netz trennt, z. B. um einer Lok zu folgen. Man muss dann die entsprechende Lok wieder raussuchen, was nicht nur unkomfortabel ist sondern auch gefährlich sein kann, wenn man zu langsam ist.

2.      Außerdem lassen sich einige Lok-Funktionen mit der Intellibox-/Profiboss-Kombination nicht oder zumindest nicht regelmäßig schalten. Eine Gesetzmäßigkeit habe ich nicht gefunden.

 

Ich habe mich daher entschlossen, zukünftig eine Lenz-Zentrale mit Roco-(Fleischmann-)MultiMaus-Handreglern zu verwenden.

Diese Kombi hat sich bereits auf vielen Anlagen bewährt. Ich habe mir im Internet und (natürlich) im Schnellenkamp-Forum viele Infos geholt, um von den Erfahrungen der anderen User zu profitieren. Die Handregler werden in selbst angefertigten Anschlussstellen („Stöpsel-Boxen“) gesteckt und können jederzeit während des Betriebs rausgezogen und umgestöpselt werden.